Elis’ Zitronen-Seite


Hartlauer Akademie
Januar 24, 2008, 10:55
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Als erste Klasse im Zweig Medien-Journalismus-Marketing hatten wir, die 4ck, das Vergnügen der Hartlauer Akademie in Kronstorf einen Besuch abzustatten, wo wir das Seminar „Videofilmen wie ein Profi“ absolvieren durften. Das 2-tägigie Seminar beinhaltete folgende Punkte: Kameraführung, Bildgestaltung, Pinnacle Videoschnitt/Praxis und Schnittschulung/Theorie. 

Erster Tag: Pünktlich um 8:30 Uhr betraten Lilli, Kati und ich den Speisesaal der wunderschönen Hartlauer Akademie. Obwohl wir uns nicht einmal verfahren hatten, waren wir (außer Erik) ziemlich die Letzten unserer Gruppe. Da die anderen bereits gemütlich beim Frühstück saßen, schlossen wir uns ihnen an und wurden sofort von dem üppigen Frühstücksangebot überrascht. Nach ca. einer halben Stunde wurden wir von Frau Glaser, der Leiterin der Akademie, offiziell begrüßt. Dieses besondere Ereignis durft sich natürlich auch unser lieber Herr Direktor nicht entgehen lassen und nach einem kurzen Photoshooting ging es auch schon los.  Unter der fachmännischer Betreuung von Kameraprofi Andreas Stiedl und Hartlauer-Filialleiter Volker Ondrejka hatten wir nun die Möglichkeit, im Laufe der nächsten drei Tage unseren eigenen Film zu drehen. Am Vormittag machte uns Herr Stiedl anhand einiger theoretischen Beispielen auf die Schwierigkeiten, die mit professionellen Videofilmen verbunden sind, aufmerksam. Als wir um halb eins Mittag machten, stand uns bezüglich Versorgung die nächste Überraschung bevor: mit so einem köstlichen, 3-Gänge Mittagsmenü hat wohl keiner von uns gerechnte. Frisch gestärkt starteten wir am Nachmittag, teilweise unter “erschwerten“ Bedingungen, mit den ersten Videodrehs. Dabei ging es um einen Werbespot für den Second-Hand-Shop in Steyr, dessen Drehbuch von einer Projektgruppe meiner Klasse in den Weihnachtsferien kreiert worden ist. Nach kurzer Einführung in die technische Bedienung der Kamera konnte es auch schon los gehen. Gedreht wurde natürlich bis in die späten Abendstunden.

Zweiter Tag: Nach dem abermals reichlichen Frühstück ging es auch schon wieder top-motiviert an die Arbeit, zuversichtlich am Abend ein zufriedenstellendes Resultat präsentieren zu können. Nach ca. zwei Stunden weiterer Dreharbeiten hatten wir das nötige Material, so dachten wir zumindest, „im Kasten“.  Mit einem besonderen Videoschnitt-Programm, dem sogenannten Pinnacle, begannen wir dann auch sofort, den Film zurechtzuschneiden. Es dauerte nicht lange, bis wir die Grundanwendung des Programmes beherrschten. Das einzige, was uns nun des öfteren Kopfzerbrechen bereitete, war die Tatsache, dass wir einige Szenen nicht genau oder zu kurz gefilmt hatten. Doch durch einige hilfreichen Tipps und Tricks von Volker und Andreas konnten wir diese Fehler zum Schluss auch weitgehend beheben. Nach vielen Stunden Computerarbeit konnten wir unsere vollendeten Werke nun endlich präsentieren und jeder bekam von Volker und Andreas, die übrigends mehr als zufrieden mit unseren Leistungen waren, ein kurzes Feedback. Um ca. 18:00 Uhr verabschiedeten wir uns schließlich von unseren Projektleitung, in der Hoffnung nicht das letzte Seminar bei Ihnen gemacht zu haben.

Ingesamt kann man also sagen, dass das Seminar äußerst interessant und zugleich auch lustig war. Dem einem oder anderem wurde dabei auch zum ersten Mal bewusst, welch ein „Knochenjob“ Kameramann/frau sein kann und ab jetzt wird wohl jeder von uns Filme wie zB. Fluch der Karibik mit einem kritischeren Auge betrachten. Auf was ich beim nächsten Videodreh jedoch besser achten sollte, ist, dass man sich schon im Vorhinein Gedanken macht, wie das Resultat dann genau aussehen soll. Denn so kann man nicht so leicht in die Lage kommen, einzelne Szenen aufgrund von Unachtsamkeit noch einmal nachdrehen zu müssen.